Weißer Tee

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Weißer Tee scheint noch ein Geheimtipp unter den Teesorten zu sein. Mal sehen, wie lange das so bleibt – denn wenn wir dir erstmal von den Vorzügen dieser feinen Sorte erzählt haben, wirst du sie wahrscheinlich sofort probieren wollen. Und das zu Recht, denn unserer Meinung nach gibt es kaum ein luxuriöseres Heißgetränk als weißen Tee. Übrigens: Um dir den Einstieg in die Welt des weißen Tees so einfach wie möglich zu machen, haben wir jetzt auch tolle Sorten im Sortiment.

Was macht weißen Tee aus?

Weißer Tee wird auch als „Champagner unter den Tees“ bezeichnet. Er wird sehr schonend und naturbelassen unter Handarbeit hergestellt und gilt dadurch als besonders hochwertig. Weißer Tee war früher sogar so hoch angesehen, dass er nur vom Kaiser und seinen Bediensteten getrunken werden durfte. Zum Glück sind diese Zeiten lange vorbei und wir alle können nach Lust und Laune den besonderen Teegenuss erleben. Weißer Tee hat einen milden, harmonischen Geschmack mit einer leichten, angenehmen Süße. Bitter schmeckt er übrigens nie.

Wusstest du schon...

Wusstest du schon, …

… dass weißer Tee zu den sechs chinesischen Grundteesorten gehört? In China gehören Teezeremonien seit Jahrtausenden fest zur Kultur des Landes und werden auch heute noch zelebriert. Zu den sechs chinesischen Tees zählen neben weißem Tee auch grüner Tee, gelber Tee, Oolong-Tee, Pu-Erh-Tee und roter Tee, den wir auch als Schwarztee kennen. Wir empfehlen dir wärmstens, sie alle mal zu probieren!

Woher kommt weißer Tee?

Weißer Tee hat seinen Ursprung in der chinesischen Provinz Fujian. Die Region gilt nach wie vor als erste Anlaufstelle für richtig guten weißen Tee – die Ware von dort ist allerdings entsprechend hochpreisig. Mittlerweile wird auch in vielen anderen chinesischen Provinzen weißer Tee hergestellt, der lecker und authentisch ist. Auch außerhalb Chinas wird man heutzutage fündig, zum Beispiel in Indien, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Nepal und Kenia.

Die Produktion von weißem Tee

Weißer Tee gehört wie seine Verwandten – der schwarze und der grüne Tee – zu den sogenannten echten Teesorten. Im Gegensatz zu Kräutertee oder Früchtetee werden sie nämlich aus den Blättern der Teepflanze hergestellt, der camellia sinensis. Übrigens ist der Tee in der Tasse gar nicht wirklich weiß. Er wird aus jungen Teeknospen hergestellt, die zum Zeitpunkt des Pflückens von einem zarten, silbrig-weißen Flaum umgeben sind – daher kommt der Name.

Die Produktion von weißem Tee

Für die Herstellung von weißem Tee werden die Knospen der Teepflanze erstmal von Hand gepflückt und für ein paar Stunden „gelüftet“. Danach werden sie auf Bambusmatten ausgebreitet, um für 1–3 Tage zu trocknen bzw. zu welken. Dabei liegen die Knospen übrigens am liebsten in der Sonne – da geht’s dem Tee ganz ähnlich wie uns! Man kann den Tee auch drinnen welken; allerdings schmeckt er viel besser, wenn er draußen trocknen durfte. Danach folgt die sogenannte Endtrocknung bei über 100°C, die dem Tee die letzte Feuchtigkeit entzieht. Zum Schluss wird der weiße Tee sortiert und luftdicht verpackt. Übrigens werden die Knospen bei der Teeproduktion nicht zerkleinert, damit sie so wenig wie möglich oxidieren. Das sorgt später für den milden, feinen Geschmack.

Weißer Tee: Qualität und Preis

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass weißer Tee in Europa weniger verbreitet ist als andere Teesorten. Das hat einen ziemlich naheliegenden Grund: Er wird einfach nicht so oft gekauft. Das liegt aber keinesfalls an seinem Geschmack, sondern eher an seinem Preis – weißer Tee ist nämlich oft teurer als seine Verwandten. Das hat mit dem Aufwand zu tun: Für ein Kilo weißen Tee braucht man rund 30.000 Blattknospen, die alle von Hand gepflückt werden. Außerdem gibt es nur ein paar Tage im Frühling, an denen die frischen Knospen geerntet werden können. Ein ganzes Stück Arbeit, oder? Und die hat nun mal ihren Preis: 100 Gramm weißer Tee kosten je nach Sorte zwischen drei und 20 Euro. Wir können dir sehr empfehlen, dir trotzdem mal ein Päckchen zu gönnen, denn die besondere Qualität sorgt für einen echten Luxusmoment in deiner Tasse.

Die beiden edelsten und bekanntesten Sorten des weißen Tees sind „Silver Needle“ (chin. Hao Yin Zhen) und „White Peony“ (chin. Pai Mu Tan). Hübsche Namen, oder? Daneben gibt es auch noch eine Sorte mit einem eher lustigen Namen: den Shou Mei. „Shou“ bedeutet übersetzt etwa „langes Leben“, während „Mei“ für „Augenbraue“ steht. Im Englischen wird die Teesorte daher oft „Long Life Eyebrow Tea“ genannt. Shou Mei wird aus natürlich verwelkten Blättern und Blattspitzen hergestellt, ist dadurch günstiger und hat ein etwas kräftigeres Aroma als andere weiße Teesorten.

Wofür ist weißer Tee gut?

Durch seinen milden Geschmack lässt sich weißer Tee bestens mit anderen Aromen kombinieren und anreichern. Wir haben uns das zunutze gemacht und unseren White Tea with Raspberry kreiert. Die Kombination aus weißem Tee und Himbeere ist einfach ein fruchtig-frischer Traum! In China wird weißer Tee oft mit Jasmin verfeinert – so entsteht der bekannte zartblumige Jasmintee. Genauso wie die grüne und schwarze Variante enthält weißer Tee übrigens Koffein, das im Zusammenhang mit Tee auch als Teein bezeichnet wird. Die Wirkung des Tees fällt im Vergleich zum Kaffee schwächer aus, hält dafür aber länger an. Eine Tasse weißen Tees wirkt stimulierend und ist ein tolles natürliches Mittel zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit. Ein echter Geheimtipp für anstrengende Arbeitstage!

Ist weißer Tee gesund?

Weißer Tee gilt als eines der ältesten Heilmittel in der chinesischen Medizin. Ihm wird eine kühlende, entgiftende und entzündungshemmende Wirkung zugesprochen. Im wahrsten Sinne des Wortes hilft er dir dabei, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Außerdem enthält er reichlich Vitamine und Mineralstoffe; allen voran Vitamin B, das sich unter anderem positiv auf das Nervensystem auswirkt. Ganz besonders geschätzt wird weißer Tee aber für seine antioxidative Wirkung. Antioxidantien machen freie Radikale unschädlich – das sind kleine Moleküle, die Zellschädigungen verursachen und dadurch möglicherweise Krankheiten auslösen können. Antioxidantien sollen sich unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterinspiegel eignen. Außerdem wird ihnen eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt. Vor allem wegen des Koffeingehalts solltest du aber darauf achten, deinen Flüssigkeitsbedarf nicht nur noch mit weißem Tee zu decken. Sieh ihn lieber als willkommenen Genuss im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.

So wird weißer Tee zubereitet

Wie alle Teesorten gießt man auch weißen Tee mit Wasser auf und lässt ihn ziehen. Hier gibt es allerdings ein paar wichtige Dinge zu beachten: Das Wasser für deinen Tee sollte nicht mehr kochend heiß sein – es könnte sonst die wertvollen Inhaltsstoffe der zarten Blätter zerstören. Ideal ist eine Wassertemperatur von 70°C–80°C. Dafür kannst du das Wasser erst aufkochen und dann einfach ein paar Minuten offen abkühlen lassen, bevor du den Tee dazugibst. Je nach Geschmack und gewünschter Intensität kannst du deinen Tee eine bis fünf Minuten ziehen lassen. Weil weißer Tee nicht bitter wird, kann man damit sogar mehrere Aufgüsse machen. Ziemlich nachhaltig, oder?

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