Alles über Tee

Was ist Grüntee?

Du hast ganz sicher schonmal von Grüntee gehört. Vielleicht ist er sogar dein Lieblingstee. Aber weißt du auch, was er genau ist? Keine Sorge! Du hast ja uns und wir sagen es dir.

Woher kommt Grüntee?

Es wird angenommen, dass Grüntee aus China kommt. Eine Legende besagt, dass der chinesische Kaiser Shennong, der auch als Begründer der chinesischen Medizin gilt, um 2737 v. Chr. Tee als Getränk entdeckt hat. Er saß draußen, als unerwartet frische Teeblätter von einem Teebaum in seine Tasse mit frisch abgekochtem Wasser fielen. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob sich das schon als „erfinden“ bezeichnen lässt – aber eine nette Geschichte ist es allemal.

Egal wie er entdeckt wurde, wir sind auf jeden Fall froh, dass es Grüntee gibt! Bis heute sind China und Japan die beiden Länder, die am meisten grünen Tee herstellen und exportieren. Durch die weltweite Popularität wird Grüntee jetzt auch in vielen anderen Ländern Asiens angebaut.

Woher kommt der Grüntee von Cupper?

Wir bei CUPPER beziehen unseren grünen Tee von Teegärten in China und Südindien, mit denen wir direkte Geschäftsbeziehungen pflegen.

Was ist anders an Grüntee?

Grüntee kommt von genau der gleichen Pflanze wie Schwarztee – der Camellia sinensis. Die kleinen, saftigen Blätter, die an diesem Strauch wachsen, können zu schwarzem und grünem Tee verarbeitet werden. Der entscheidende Moment ist der Fermentations- oder Oxidationsprozess.

Nachdem die Knospen und Blätter gepflückt wurden, ist die weitere Verarbeitung von Grüntee weitaus schonender als bei Schwarztee.

Ein Tag im Leben eines Teeblatts

Wenn das Endziel leckerer Grüntee ist, gehen die Knospen und Blätter der Camellia sinensis auf folgende Reise:

  1. Weiterverarbeitung: Nach dem Welk-Vorgang werden die Blätter entweder mit der orthodoxen oder CTC-Methode weiterbearbeitet. Jetzt können die Blätter für Schwarz- oder Grüntee verwendet werden.
  2. Oxidation: Das ist der Wendepunkt für unsere Teeblätter. Unter festgelegter Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden die Blätter oxidiert. Der Sauerstoff startet eine Kettenreaktion, wenn er mit den verarbeiteten Blättern in Berührung kommt. Die Dauer der Oxidation bestimmt die Art von Tee, die wir am Ende bekommen. Lang oxidierte Blätter werden zu Schwarztee, kurz oxidierte werden zu Grüntee.
  3. Trocknung: Wenn feststeht welcher Tee am Ende herauskommen soll, werden die Blätter getrocknet um die Oxidation zu stoppen. Der richtige Moment ist hier für einen perfekten Geschmack entscheidend.
  4. Sortierung: Im letzten Schritt werden die Teeblätter durch Sieben der Größe nach sortiert. Sicher verpackt kommen sie zu uns, wo wir sie zu wunderbaren Tassen von leckerem Grüntee machen.

Die geringe Oxidationsrate gibt dem Grüntee seinen unvergleichlich frischen Geschmack und seine charakteristische goldene Farbe in der Tasse.

Jetzt weißt du was Grüntee ist. Warum nutzt du dein neues Wissen nicht dazu, dir mal unsere Grüntees anzuschauen?

Das könnte dir auch gefallen
Was ist Schwarztee?
Mehr Informationen
Was sind "Fruit Infusions"?
Mehr Informationen
Was sind Herbal Infusions?
Mehr Informationen